Wie diese Finishmaschine heißt: Neun Namen, eine Kategorie
Die richtige Maschine zu kaufen ist schwer genug. Sie zu finden ist noch schwerer: Eine Kategorie firmiert unter Teiletrommel, Trommelmaschine, Trommelschleifmaschine, Gleitschleifmaschine, Oberflächenbearbeitungsmaschine, Finishmaschine, Trommelanlage, Schleiftrommel und Werkstücktrommel. Manche dieser Namen sind Synonyme. Manche greifen viel weiter als die Kategorie. Einer bezeichnet meist Verbrauchsmaterial.
Diese Seite ordnet die Namen: auf welcher Ebene jeder Begriff liegt, welche oft verwechselt werden und welche Anlagen wir in unserem Maschinen-Katalog tatsächlich bauen.
Sechs Begriffsebenen – und auf welcher Sie stehen
Tippt ein Einkäufer Finishmaschinen, Metallfinishmaschine oder Oberflächenbearbeitungsanlagen ins Suchfeld, entscheidet die Wortwahl, wie nah er beim passenden Hersteller landet. Diese Begriffe liegen auf sechs verschiedenen Ebenen eines Anlagen-Stammbaums.

Der weiteste Name – Oberflächenbearbeitung
Ganz oben steht Oberflächenbearbeitung (samt Oberflächenbearbeitungsmaschine, Oberflächenbearbeitungsmaschinen und Metallfinish-Anlagen). Dieser Sammelbegriff deckt alle Verfahren ab, die Metalloberflächen verändern: Schleifmaschinen, Bandschleifer, Strahlanlagen, Galvaniklinien, Lackierkabinen und Trommeln. Da fast alles hier nichts mit losen Schleifkörpern zu tun hat, überflutet eine solche Suche mit unpassenden Maschinen.
Der nützliche Name – Gleitschleifen
Eine Stufe darunter liegt Gleitschleifen – der Fachbegriff für das Beladen einer Teilecharge im Schleifkörperbett, damit jedes Werkstück gemeinsam entgratet, geglättet oder poliert wird. Die Suche nach Gleitschleifmaschine, Gleitschleifmaschinen oder Gleitschleifanlagen lässt Einzelteil-Schleifmaschinen hinter sich und trifft direkt unsere Kernkategorie.
Der Zweigname – Trommeln
Innerhalb des Gleitschleifens liegt das Trommeln (gesucht als Trommelschleifmaschine, Trommelschleifmaschinen oder Trommelmaschine). Genau genommen bezeichnet Trommeln einen speziellen Zweig, bei dem eine geschlossene Trommel rotiert, sodass die Füllung eine Schräge herabgleitet. Im Werkstattjargon wird „Trommeln“ jedoch oft pauschal für jegliches Gleitschleifen genutzt.
Die vier Energiearten
Auf der vierten Ebene benennen Ingenieure die Maschine nach der Energieübertragung ins Schleifkörperbett. Die vier Energiearten sind hochfrequente Vibration (Vibrationsanlagen), Trommelrotation (Drehtrommeln), schnelle Planeten- oder Tellerrotation (Fliehkraftanlagen) sowie Magnetfelder, die Stahlstifte antreiben (Magnetanlagen).
Die Formnamen – Rundtrog, Trog, Trommel, Teller
Auf der fünften Ebene nennen Bediener die Maschine nach der Form des Arbeitsbehälters: kreisrunder Rundtrog, rechteckiger Trog, mehrkantige Trommel oder Schleiftrommel oder rotierender Teller.
Warum die Ebene wichtiger ist als das Wort
Auf der sechsten Ebene ergänzen Einkäufer Zusätze wie automatisiertes Metallfinish, automatisiertes Finish, Charge, nass oder trocken. Die Tabelle unten bildet alle sechs Ebenen ab und zeigt, wo unsere Produktionslinien stehen.
| Ebene | Gängige Suchbegriffe | Worauf es verweist | Was es umfasst | Bauen wir es? |
|---|---|---|---|---|
| Erste (Breiteste) | Oberflächenbearbeitungsmaschine, Metalloberflächenmaschinen | Jeder oberflächenverändernde Prozess | Schleifen, Bandschleifen, Strahlen, Galvanik, Beschichten, Gleitschleifen | Nur die Gleitschleifsparte |
| Zweite (Kern) | Gleitschleifmaschine, Gleitschleifanlagen | Teile-Chargenbearbeitung in Medien | Vibrations-, Trommel-, Fliehkraft-, Magnet-, Trockengleitschleifen | Ja — unsere Kernkategorie |
| Dritte (Sparte) | Trommelschleifmaschine, Trommelmaschine | Trommeldrehung lässt Medien gleiten | Horizontal-, Schräg- und Polygontrommeln | Ja — eine Hauptsparte |
| Vierte (Energie) | Vibration, Fliehkraft, Trommel, Magnet | Schleifkörper-Kraftantrieb | Vier mechanische Energieübertragungsarten | Ja – alle vier gebaut |
| Fünftens (Form) | Rundtrog, Trog, Drehtrommel, Trommel, Teller | Behältergeometrie | Rundtröge, Tröge, Trommeln, rotierende Teller | Ja – alle Bauformen gebaut |
| Sechstens (Modus) | Automatisiertes Metallfinish, nass, trocken, Charge | Betriebs- und Handhabungsart | Einzel-Chargenvibratoren bis zu Automationszellen | Ja – je nach Konfiguration |
Der Schritt von „Oberflächenbearbeitung“ zu „Gleitschleifen“ filtert irrelevante Branchen aus und führt direkt zu Herstellern von Chargen-Gleitschleifanlagen.
Drei häufig falsch verwendete Begriffe
In Fertigung und Einkauf werden drei gängige Suchbegriffe ständig falsch verwendet. Diese drei Benennungsfehler vor der Angebotsanfrage zu klären, erspart wochenlange Fehlkommunikation mit der Technik.

„Trommelmaschine“ ist ein Zweig, nicht der ganze Baum
Die häufigste Begriffsfalle ist, Trommelmaschine (oder Trommelschleifmaschine) als Synonym für das gesamte Gleitschleifen zu verwenden. Rein mechanisch bedeutet Trommeln das Beladen einer Drehtrommel mit Teilen, wobei die Schwerkraft die oberste Schleifkörperschicht eine Gleitböschung herabzieht.
Rundvibratoren, Trogvibratoren, Fliehkraft-Gleitschleifmaschinen und Magnetpolierer gehören alle zum Gleitschleifen, doch keine davon wälzt Teile in einer Drehtrommel um. Warum ist diese Unterscheidung beim Lieferantengespräch wichtig? Angenommen, Sie fordern eine „Trommelmaschine“ an, fertigen aber dünnwandige Aluminiumgehäuse mit empfindlichen Bearbeitungsflächen oder Innenbohrungen. Verkauft der Händler Ihnen buchstäblich eine Drehtrommel, kann die Trommelkaskade Kanten anschlagen oder Bohrungsinnenräume verfehlen. Ein guter Anwendungstechniker prüft zuerst, ob Ihr Teil Vibrations- oder Magnetwirkung erfordert – die präzise Benennung verhindert einen Fehlkauf.
„Teile-Tumbler“ sagt nichts über die Größe aus
Suchen Fertiger nach einem Teile-Tumbler oder Teiletumbler, vermuten viele dahinter nur eine kleine Tisch-Steintrommel oder eine Garagentrommel zum Schraubenreinigen. Umgekehrt meiden manche Industrie-Einkäufer den Begriff, da er für Investitionsanträge zu umgangssprachlich klingt.
Tatsächlich ist Teile-Tumbler bloß Werkstattslang für jede Chargen-Gleitschleifanlage – der Begriff sagt gar nichts über die Maschinengröße aus. Ein Teile-Tumbler kann ein kompaktes Tischgerät neben einer CNC-Drehbank für Prototypen-Kleinserien sein. Er kann aber auch ein schwerer Industrie-Rundvibrator mit pneumatischer Austragsklappe, Schallschutzhaube und automatischer Compound-Dosierung für den Mehrschichtbetrieb sein. Wer zwei Anbieter nach einem „Teile-Tumbler“ ohne Angabe von Teilegröße und Chargenvolumen fragt, erhält von einem womöglich eine Tisch-Trommel, vom anderen eine Fertigungslinie.
„Finishing-Produkte“ sind meist Verbrauchsmaterial, keine Maschinen
Hier ist eine Begriffsfalle, über die Einkäufer jede Woche stolpern: Die Eingabe von Finishing-Produkte in Suchmaschinen liefert fast nie Industriemaschinen.
In der metallverarbeitenden Lieferkette bezeichnen „Ausrüstung“ oder „Maschinen“ die am Boden verschraubte Stahl-Polyurethan-Hardware. Finishing-Produkte meint dagegen die wiederkehrenden Verbrauchsmaterialien für den Arbeitsbehälter. Dazu zählen keramische und Kunststoff-Schleifkörper, Flüssigseifen und Glanzmittel aus unserer Verfahrensmittel-Reihe sowie behandelte Walnussschalen- oder Maiskolbengranulate. Daher dominieren Suchergebnisse für „Finishing-Produkte“ Online-Kataloge für Polierpasten, Schleifscheiben und Schleifkörpersäcke statt Anlagenbauer. Zu wissen, ob Sie Investitionsmaschinen oder tägliches Verbrauchsmaterial brauchen, führt Sie sofort zum richtigen Anbieter.
Warum die Begriffskorrektur meist das Ergebnis verbessert
Die Praxiserfahrung aus tausenden Maschinenanfragen: Ein einziges Wort in der Anfragephase zu korrigieren ist weitaus günstiger, als eine unpassende Maschine in der Fertigungshalle zu korrigieren.
Verwenden Sie zu vage Begriffe wie Finishing-Maschine oder zu enge wie „Trommelentgrater“ ohne Kontext, zwängen Einprodukt-Händler Ihr Bauteil in ihr Sortiment. Den richtigen Technologiezweig zu benennen, schützt Ihr Investitionsbudget ab Tag eins.
Die passende Bezeichnung je nach Ausgangssituation
Gehen Sie vom Problem Ihres Rohteils aus, um den exakten Maschinenbegriff zu wählen.
Wenn Sie eine Teilecharge mit Gratproblem haben
Müssen Körbe voller Stanzwinkel, Laserbleche oder Fräsgehäuse chargenweit gleichmäßig an den Kanten entgratet werden, fragen Sie nach Gleitschleifen – oder gezielt nach Vibrationsgleitschleifen.
- Wann Sie keinen Oberbegriff nutzen sollten: Fragen Sie nicht einfach nach einer Oberflächenbearbeitungsmaschine oder Metallfinish-Maschine. Solche Sammelbegriffe leiten Ihre Anfrage an Bandschleifer-Händler oder Strahlkabinenbauer weiter.
Wenn Sie Vorgaben zur Oberflächengüte haben
Ist Ihr Ziel eine spezifische Oberflächengüte – etwa zerspanten Teilen einen gleichmäßig matten, satinierten oder hochglänzenden Schein zu verleihen –, fragen Sie nach Gleitschleifen passend zur Zielglanzstufe. Diese Stufen können Sie in Gebürstet vs. Satiniert vs. Hochglanz vergleichen.
- Wann Sie den falschen Begriff meiden sollten: Fragen Sie nicht einfach nach einer „Poliermaschine“. Dies verweist meist auf manuelle Baumwoll-Polierböcke oder Roboter-Polierzellen zur Einzelteilpolitur.
Wenn Sie Probleme mit Innenkonturen haben
Haben kleine Fittings, Verteiler oder Ventile Mikrograte in Tiefbohrungen, Gewinden oder Querbohrungen, fragen Sie gezielt nach Magnetgleitschleifen.
- Wann Sie keinen Trommel-Begriff nutzen sollten: Fragen Sie bei Querbohrungsgraten nie nach einer rotierenden Gleitschleiftrommel oder keramischen Trommelmaschine. Herkömmliche Schleifkörper überbrücken kleine Bohrungen und lassen Innenkanäle unbearbeitet.
Der passende Name für Ihren Fall
Ihr Werkstückproblem klar zu beschreiben ist wichtiger als der exakte Maschinenname – doch die richtige Bezeichnung erspart Ihnen eine überflüssige Angebotsrunde.
Die Anlagenfamilien und worauf jeder Name tatsächlich hinweist
Beim Gleitschleifen gehört jede Maschine zu einer von fünf zentralen Anlagenfamilien. Für einen tieferen mechanischen Vergleich siehe unseren Kaufratgeber für Trommelpolieren, Trommelschleifen und Fliehkraftanlagen.

Vibratoren — Rund und Trog
Vibrationsanlagen versetzen eine federgelagerte Polyurethankammer in Schwingung, sodass Schleifkörper und Werkstücke in einer kontinuierlichen Torusspirale aneinander reiben. Rundbehälter (Vibrationsgleitschleifmaschine) bearbeiten Standard-Schüttgut, rechteckige Tröge (Trogvibratoren) lange Wellen und Profile.
Trommelanlagen — Trommel und Fass
Trommelsysteme — unter Trommelgleitschleifmaschinen und Drehtrommel-Gleitschleifmaschinen — drehen eine geschlossene Mehrkanttrommel langsam, sodass Teile in der oberen Wälzschicht abgleiten. Sie eignen sich für dünne Stanzteile oder langes Kantenverrunden.
Fliehkraft — Teller und Trommel
Fliehkraftanlagen nutzen hochtourige Planetentrommeln oder rotierende Bodenteller in feststehenden Behältern, um Schleifkörper mit vervielfachter Kraft zu verdichten. Sie entgraten und polieren kleine bis mittlere Präzisionsteile besonders schnell.
Magnettechnik — Stift und Nadel
Unsere Magnet-Gleitschleifmaschinen treiben über eine rotierende Magnetscheibe feine Edelstahlstifte über NE-Metall- oder Edelstahlteile. Die Stifte reinigen Innengewinde und Querbohrungen, ohne Außenmaße zu verändern.
Trocken — Naturmedien
Trockengleitschleifen nutzt aufbereitetes Walnussschalen- oder Maisspindelgranulat in Trommeln oder Behältern, um seidenmatten Glanz oder Hochglanz ohne Abwasser zu erzeugen.
Die Form steckt im Namen
| Familie | Gängige Namen | Energieübertragung | Einsatzbereich | Nicht geeignet für | Von uns gebaut? |
|---|---|---|---|---|---|
| Vibration | Vibrationstumbler, Rundtrog, Trog | Hochfrequente toroidale Schwingung | Allgemeines Entgraten und Mattglätten | Übergroße Schweißteile; winzige Tiefbohrungen | Ja |
| Drehtrommel | Drehtrommel, Trommelanlage, Schleiftrommel | Langsame Trommeldrehung und Gleitschicht | Dünne Stanzteile; starkes Chargenverrunden | Schneller Inline-Takt; Innenbohrungsgrate | Ja |
| Fliehkraft | Telleranlage, Planetentrommel | Schnelle Rotation mit Druckvervielfachung | Kleine Zahnräder, Medizinteile, Schnellpolitur | Große Gussteile; dünne, biegeanfällige Teile | Ja |
| Magnetstift | Magnet-Gleitschleifer, Stiftpolierer | Magnetfeld treibt Stahlstifte an | Innenbohrungen, Gewinde, Kleinventile | Kohlenstoffstahl (haftet); Grobgrate | Ja |
| Trocken-organisch | Trockengleitschleifer, Walnusspolierer | Sanftes Trockenreiben mit behandeltem Mais/Schale | Wasserfreies Glanzpolieren | Grobgrate oder tiefe Werkzeugspuren | Ja |
[ABBILDUNG: Vierteiliges Geometriediagramm: Wie die englischen Behälternamen Bowl, Tub, Drum/Barrel und Disc direkt die Form der Arbeitsbehälter beschreiben]
Beachten Sie eine nützliche Regel für alle fünf Familien: die englischen Namen im Gleitschleifen bezeichnen fast immer die Behälterform – bowl, tub, barrel, drum, disc und pin. Das Wort verrät sofort die Behälterform.
Was wir tun – und was „Oberflächenbearbeitung“ nicht bedeutet
Da Käufer auf der Suche nach einer Oberflächenbearbeitungsmaschine aus vielen Branchen kommen, grenzen wir klar ab, was wir bauen und was nicht.
[ABBILDUNG: Zweispaltige Übersicht: Was wir bei Gleitschleifsystemen bauen versus was wir bei Schleifen, Strahlen und Beschichten nicht bauen]
Die vier Familien, die wir bauen
Bei Xiamen Jin Tai Jin Grinding Technology Co., Ltd., zertifiziert nach ISO 00726Q01571R001 und CE, fertigen wir Gleitschleifsysteme auf Basis von 21 Maschinenplattformen und 24 IP-Rechten über sechs Produktlinien. Wir bauen alle vier Wirkprinzipien (Vibration, Trommel, Fliehkraft und Magnet) sowie Trockensysteme, Trockner, Schleifkörper und Compounds.
Bereiche der Oberflächentechnik, die wir nicht abdecken
- Keine spanenden Werkzeugmaschinen: Wir bauen weder Dreh-, Fräs- noch Flachschleifmaschinen.
- Keine Bandschleifer, Handwerkzeuge oder Strahler: Wir bauen weder Bandschleifmaschinen, Winkelschleifer, Polierböcke noch Sand- oder Kugelstrahlanlagen.
- Keine Chemie-, Galvanik- oder Beschichtungsanlagen: Wir liefern keine Anlagen für Elektropolieren, Chemopolieren, Galvanisieren, Eloxieren, Passivieren, Pulverbeschichten oder PVD und betreiben keine Lohnfertigung.
Warum Klartext unnötige Anrufe erspart
„Oberflächenbearbeitung“ umfasst viele Maschinen, die wir nicht bauen. Suchen Sie eine Flachschleif- oder Strahlanlage, spart der klare Hinweis Zeit, dass wir *ausschließlich* Chargen-Gleitschleiftechnik bauen.
Was Sie bei Unklarheiten senden sollten
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Teil in einen Rundvibrator oder an einen Bandschleifer gehört, nutzen Sie unsere Kontaktseite.
Wenn Sie die genaue Bezeichnung noch nicht kennen
Sie müssen den Maschinennamen vor dem Gespräch mit unseren Anwendungstechnikern nicht kennen.
Werkstück beschreiben, nicht die Maschine
Sagen Sie nie einfach „bieten Sie mir eine Gleitschleifmaschine an“. Erklären Sie stattdessen, dass Sie Edelstahlhalter mit Querbohrungen haben, die wöchentlich kantengetreu entgratet werden müssen. Bauteil, Gratart und Chargenmenge zu beschreiben ist besser als jeder Maschinenname.
[ABBILDUNG: Beschriftetes Musterteil-Foto, das Außenmaße, innenliegende Querbohrungen, kritische Bezugskanten und die zu bearbeitende Oberflächenzone für eine Ausrüstungsbewertung hervorhebt]
Vier Faktoren zur Auswahl der Maschinenfamilie
- Bauteilgröße: Entscheidet zwischen Rundvibrator, Langtrogvibrator oder Kammertrennwänden.
- Geometrie: Innenbohrungen erfordern Magnetnadeln; dünne, flache Stanzteile verlangen Drehtrommeln.
- Zielergebnis: Entgraten erfordert keramische Nassschleifkörper; trockener Endglanz verlangt Walnussschalengranulat.
- Chargenvolumen: Kleinserien eignen sich für einfache Standgeräte; Großserien für automatisierte Anlagen mit Separiersieb.
Was ein Hersteller anhand eines Fotos erkennen kann
Ein scharfes Werkstückfoto mit Maßstab sowie Angaben zu Legierung und Zieloberfläche genügen unseren Ingenieuren zur Ersteinschätzung der passenden Maschinenbauart und Schleifkörper.
Wenn die richtige Antwort lautet: „Sie brauchen keine Maschine“
Bei Kleinstmengen oder Einzelserien ist Lohnfertigung wirtschaftlicher als der Maschinenkauf. Wenn Outsourcing sinnvoller ist, sagen wir es Ihnen direkt.
Kosten und Konfiguration im Klartext
Warum unterscheiden sich zwei Angebote für dieselbe Gleitschleifmaschine oft völlig?
[ABBILDUNG: Industrie-Rundvibrator mit pneumatischer Werkstück-Medien-Separation, Schallschutzhaube und Schaltschrank]
Was „eine Maschine“ wirklich umfasst
Ein Komplettsystem umfasst acht Bausteine: Gestell und Antrieb, Polyurethan-Auskleidung, Bedienpult, Werkstück-Medien-Separiersieb, Vorrichtungen/Trennwände, Schleifkörper-Erstfüllung, Starter-Compound und Teiletrockner.
Separat angebotene Komponenten
| Komponente | Rolle in der Zelle | Im Basisangebot? | Was die Konfiguration ändert |
|---|---|---|---|
| Gestell & Antrieb | Vibrationsmotor, Trommel- oder Tellerantrieb | Ja | Frequenzumrichter |
| Polyurethan-Auskleidung | Schützt Behälterwand und Werkstücke | Ja | Standard- vs. extradicke Auskleidung |
| Bedienpult | Steuert Timer, Drehzahl und Wasser-/Compoundpumpen | Standard ja | Manuelle Schalter vs. SPS-Dosierautomatik |
| Separiersieb | Trennt Teile automatisch vom Schleifkörper | Oft optional | Handauslese vs. pneumatisches Siebdeck |
| Vorrichtungen & Trennwände | Fixiert Teile oder trennt schwere Gussteile | Optional | Nötig für Fliehkraft-/Magnetanlagen oder schwere Teile |
| Schleifkörper, Compound & Trockner | Steine, Seife und Nachspül-Schleuder-/Granulattrockner | Separat | Einstufige vs. mehrstufige Medien und Trocknung |
Warum zwei Angebote für denselben "Gleitschleifer" abweichen
Derselbe Begriff ("Gleitschleifer") kann einen einfachen Rundvibrator oder eine Komplettzelle mit pneumatischer Separation, SPS-Steuerung, Erstbefüllung und Trockner bezeichnen. Diese Konfigurationen liegen nicht in derselben Preisklasse; vergleichen Sie vor der Gesamtsumme stets die Konfigurations-Checkliste.
[ABBILDUNG: Vorher-Nachher-Vergleich von Metallteilen nach kompletter Konfiguration aus Nass-Vibrationsvorschliff und organischem Trockenglänzen]
Konfigurationsfragen, die den Preis verändern
Klären Sie vor der Angebotsanfrage vier Punkte: manuelle Entnahme vs. Separiersieb, offener Behälter vs. Schallschutzhaube, Lufttrocknung vs. Schleuder-/Granulattrockner und freies Gleitschleifen vs. Kammertrennwände.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Teiletrommel und Gleitschleifmaschine?
Sie bezeichnen dieselbe Kategorie auf unterschiedlicher Sprachebene. Gleitschleifmaschine ist der technische Fachbegriff für Chargen-Schleifkörpersysteme, während Teiletrommel der werkstattübliche Name unabhängig von der Maschinengröße ist.
Ist eine Trommelmaschine dasselbe wie eine Vibrationsgleitschleifmaschine?
Nein. Beide zählen zum Gleitschleifen, doch eine Trommelmaschine dreht eine geschlossene Trommel, sodass Schleifkörper abgleiten, während eine Vibrationsgleitschleifmaschine einen offenen Rundbehälter oder Trog hochfrequent rüttelt.
Was sind „Finishing-Produkte“ – Anlagen oder Verbrauchsmaterial?
Im Industrieeinkauf meint Finishing-Produkte meist Verbrauchsmaterial – Keramik- und Kunststoffschleifkörper, flüssige Compounds und Polierpasten – statt Maschinen. Suchen Sie beim Maschinenkauf nach „Gleitschleifanlagen“.
Was ist eine Schleiftrommel?
Eine Schleiftrommel ist der mehrkantige rotierende Behälter einer Trommelmaschine. Sie steht auf derselben Benennungsstufe (Behälterform) wie Rundbehälter, Trog oder Teller.
Wie nennt man eine Maschine zum Entgraten von Teilechargen?
Nutzen Sie Gleitschleifmaschine als Oberbegriff oder Vibrationsgleitschleifmaschine für das gängigste Arbeitspferd beim Chargenentgraten. Für Innenquerbohrungen fragen Sie nach einer Magnet-Gleitschleifmaschine.
Bauen Sie Oberflächenbearbeitungsmaschinen zum Schleifen oder Strahlen?
Nein. Zwar umfasst „Oberflächenbearbeitung“ industrieweit auch Schleifen und Strahlen, doch wir bauen ausschließlich die Sparte Gleitschleifen – Vibrations-, Trommel-, Fliehkraft- und Magnetanlagen, Trockner, Schleifkörper und Compounds.










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